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Malteser Lourdes Wallfahrten

Bernadette Soubirous

Was ist in Lourdes vor 150 Jahren geschehen?

Bernadette Soubirous war  die älteste Tochter des Müllers François Soubirous, der aufgrund von Missernten seine Mühle verloren hatte und nun mit seiner Familie in ärmsten Verhältnissen lebte. Sie ist 14 Jahre alt, als sie am 11. Februar 1858 mit ihrer Schwester und einer Freundin zum "Alten Felsen" (Massabielle) am Flüßchen Gave geht, um im Treibgut Brennmaterial zu suchen. Dort erscheint ihr in der Grotte eine "schöne Dame", die sie anspricht und sie bittet, wiederzukommen.

Die Dame lehrt sie, das Kreuzzeichen zu machen, und gibt dem Mädchen  im Laufe der 17 folgenden Erscheinungen Anweisungen. Sie wiederholt mehrfach die Aufforderung, für die Sünder zu beten, Buße zu tun, sich in der Quelle zu waschen und von dem Wasser zu trinken. Bernadette wird auch beauftragt, zu den Priestern zu gehen und ihnen zu sagen, dass man hier eine Kapelle bauen in Prozessionen hierher kommen solle.

Bei der 9. Erscheinung gräbt Bernadette auf Bitten der Dame im hintersten Winkel der Grotte eine Quelle aus. Sie beginnt zu sprudeln und tut dies bis heute.

Die Erscheinungen enden am 16.Juli 1858.

1860  nehmen die "Schwestern der Nächstenliebe" Bernadette im Hospiz von Lourdes auf. Sie wird unterrichtet und hilft in Haus und Garten. 1864 tritt sie dieser Gemeinschaft als Novizin bei und lebt von 1866 an im Kloster in Nevers. Sie ist oft krank, leidet viel und stirbt dort im Alter von 35 Jahren.  Nach Lourdes ist sie nie zurückgekehrt.

1933 wurde Bernadette heilig gesprochen.
In der sogenannten Krypta in Lourdes wird eine Reliquie aufbewahrt und gezeigt.

Der 11. Februar wird in der katholischen Kirche weltweit als Welttag der Kranken begangen.

Lourdes-Pilger

Heute kommen jährlich sechs Millionen Pilger nach Lourdes.