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Malteser Lourdes Wallfahrten

Häufige Fragen

Wer fährt mit?

Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung oder einer Krankheit vollstständig bzw. zum Teil auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder intensiver Pflege und Betreuung bedürfen, werden  von uns mit besonders offenen Armen aufgenommen. Auch Dialysepatienten und Pilger, die eine besondere Diät oder sonst irgendeine besondere Therapie bzw. Pflege brauchen, sind uns herzlich willkommen. Auf die unterschiedlichsten Formen von Krankheiten und Behinderung kann im Malteser-Zug durch das große Team und die begleitenden Ärzten individuell eingegangen werden. Man braucht keine eigene Pflege mitbringen, denn jeder ist versorgt und wird rund um die Uhr seinen Bedürfnissen gemäß betreut.

Bei ansteckender Krankheit ist eine Teilnahme jedoch leider nicht möglich, weil dies die anderen Teilnehmer gefährden würde.

Gibt es eine ärztliche Begleitung?

Die Malteser Wallfahrten werden von Ärzten begleitet, die Tag und Nacht bei der Gruppe sind.

Wie ist das Pflegeteam zusammengesetzt?

Das Team besteht sowohl aus examinierten Pflegekräften als auch weiteren freiwilligen Helfen. Viele der Helfer fahren bereits seit Jahren mit und haben so Erfahrung im pflegerischen Dienst gesammelt. Das Begleitteam ist in der Regel größer als die Gruppe der Teilnehmer.

Gibt es eine geistliche Begleitung?

Ein oder mehrere Priester begleiten die Malteser-Wallfahrten und stehen für Gespräche, Beichte und Gottesdienste zur Verfügung.

Kann man eine eigene Begleitung mitnehmen?

Es kann gerne eine weitere Begleitperson an der Wallfahrt teilnehmen.

Werden wir nur in unserer Gruppe unterwegs sein?

Die Gruppe besteht aus den Teilnehmern und dem Pflegeteam, die sich als Pilger gemeinsam auf den Weg nach Lourdes machen. Vertreten sind dabei Menschen ganz unterschiedlichen Alters. Häufig sind andere Gruppen mit im Zug oder Flugzeug unterwegs, manches Mal auch der Bischof des Heimatbistums. Während der Wallfahrt gibt es immer Begegnungsmöglichkeiten.

Kann ich meinen Rollstuhl oder Gehhilfe mitnehmen?

Ja, sie können selbstverständlich mitgenommen werden. Elektrorollstühle müssen eigens angemeldet werden, hier kann die Mitnahme wegen des Gewichts und der Größe begrenzt sein. In Lourdes selbst geschehen darüber hinaus viele Transporte mit kleinen blauen "Rikschas", die von Teammitgliedern gezogen werden.

Wo werden wir untergebracht sein?

Sie werden in einem der so genannten "Accueil" untergebracht sein. "Accueil" heißt auf französisch "Willkommen". Es sind Häuser, die speziell für den Empfang pflegebedürftiger und bewegungseingeschränkter Menschen eingerichtet sind. Dort werden sie in einem Gruppenzimmer oder in einem Doppelzimmer die Möglichkeit haben, andere Teilnehmer kennenzulernen. Die Zimmer sind modern und behindertengerecht eingerichtet.

Geschehen „Wunder“?

Wunder im medizinischen Sinne können wir keine versprechen. Aber wir haben viele Menschen kennen gelernt, die in Lourdes Kraft und Lebensmut gefunden haben.

Wie komme ich zum Bahnhof?

Die meisten werden von Verwandten oder Bekannten an den Bahnhof gebracht. Bei Fragen sprechen Sie uns bitte an.